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Volksinitiative "Kostenbremse" lanciert

Am 20. Oktober fiel der Startschuss zur sogenannten "Kostenbremse- Initiative der CVP und verspricht, damit das Kostenwachsum im Gesundheitswesen und insbesondere die jährlich steigende Mehrbelastung der Versicherten einzudämmen. So sollen sowohl Krankenversicherer als auch die Leistungserbringer in die Pflicht genommen werden, verbindliche Massnahmen zur Kostendämpfung festzulegen und anzuwenden. 

 

Stand heute steigen die Kosten für die Gesundheitsvorsorge durchschnittlich um 4 - 7% pro Jahr. Die CVP- Initiative will diese Kostenentwicklung an die Entwicklung der Nominallöhne abhängig machen. Diese stiegen im Jahr 2017 um durchschnittlich 0,4%. Gemäss Initiativtext dürften die Krankenversicherungsprämien demnach nur um max. 0,48% steigen, ohne dass die angedrohten Massnahmen der Versicherer und Leistungserbringer gesetzlich eingefordert würden. Den genauen Initiativtext können Sie hier einlesen.

 

Wer zahlt das Defizit?

Wendet man diese Berechnung an wird schnell klar, dass mit dieser Initiative ein riesiges Defizit geschaffen wird, für welches irgend jemand aufkommen muss. Andernfalls würde unser Gesundheitswesen innert kürzester Zeit verlottern, weil die Leistungserbringer aufgrund fehlender Mittel keine Investitionen mehr tätigen und die Gerätschaften mittelfristig veralten würden. Mit dieser Frage haben wir das Initiativkomitee konfrontiert und warten gespannt auf ihre Antwort.

 

In der Zwischenzeit wüssten wir gerne von Ihnen, wie sich denn Ihr Lohn in den letzten Jahren entwickelt hat. Die Umfrage ist absolut anonym, es werden keinerlei Daten gesammelt. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

 

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