ZANKAPFEL JERUSALEM

18.12.2017


Vor ca. einer Woche hat der US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und damit einen weltweiten Sturm der Entrüstung ausgelöst. Viele vetrten die Meinung, dass damit einem Friedensabkommen im nahen Osten die Basis entzogen wird und neue Unruhen drohen. Insbesondere die muslimische Welt erhebt ihren Anspruch auf Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästina's. Noch während die Wogen um diese Kontroverse hoch gehen, schaltet sich die Schweizer Volkspartei in Person von Nationalrat Alfred Heer in die Diskussion ein und fordert: «Die Schweiz soll Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen.»

 

 

Damit stösst die SVP in dasselbe Horn wie der US-Präsident, dessen politische Agenda sie im Grundsatz begrüsst. Doch dieser Vorstoss hat eine eigene Dynamik, weil sie mit der Forderung verknüpft ist, den Sitz der Schweizer Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Das israelische Parlament tage in Jerusalem und nicht in Tel Aviv. Die ausländischen Botschafter würden dort angelobt und dieser Tatsache sei Rechung zu tragen", sagt Nationalrat Alfred Heer und beendet seine Argumentation mit den Worten: "Dieser Heuchelei muss ein Ende gesetzt werden."

 

Mit seinem Vorstoss lanciert der Nationalrat Heer auch hier in der Schweiz eine Diskussion, welche sowohl Weitsicht als auch Mut erfordert. Doch was ist Ihre persönliche Meinung dazu?  Beantworten Sie dazu unsere Wochenumfrage:

 

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Vielen Dank fürs Mitmachen.