MAXIMALPAUSCHALEN BEI GESUNDHEITSKOSTEN?

Zu Beginn des Jahres erhalten Herr und Frau Schweizer wieder die Steuererklärung. Während wir uns in einigen Bereichen des Lebens mehr leisten können, drücken andere Bereiche immer stärker auf die uns zur Verfügung stehenden Mittel. Da liegt es auf der Hand, sich über Einsparmöglichkeiten oder sogenannte "Steueroptimierungen" zu informieren. Spätestens beim Punkt "Gesundheitskosten" werden wir uns wiederum fragen: Warum darf ich die Prämien für meine Krankenversicherung nicht vollumfänglich von meinem Einkommen abziehen?

 

Im Kanton Bern dürfen berufstätige verheiratete Männer und Frauen maximal 4'800 Franken abziehen, in Zürich 5'200 Franken. Zusätzlich dürfen die effektiven Krankheitskosten vom Einkommen abgezogen werden, sofern diese mehr als 5% des Einkommens ausmachen. Bei einem Jahreslohn von 90'000 sind das also 4'500 Franken, welche der oder die Steuerpflichtige selbst tragen muss. Gleichzeitig bleibt dieser Betrag im steuerbaren Einkommen enthalten. 

 

Wir von «Brennpunkt Schweiz» erachten diese Umstände als willkürlich und ungerecht und fordern deshalb, dass die Krankenkassenprämien vollumfänglich von den Steuern abgezogen werden dürfen. Zudem sollen auch ärztlich verordnete Gesundheitskosten vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können.

 

In einem ersten Schritt messen wir den Puls und wollen wissen, wie Sie über diese Frage denken:

 

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