Trotz eines mehrfach ausgesprochenen Tierhalteverbot tanzte Ulrich K. dem Veterinäramt des Kantons Thurgau auf der Nase herum. Kontrolleuren des Veterinäramtes drohte der mutmassliche Tierquäler mit roher Gewalt und erreichte damit, dass amtliche Kontrollen in Voranmeldung stattfanden.

 

Nachdem BLICK am 4. August Bilder von verendeten und völlig abgemagerten Pferden publik machte, zog eine Welle der Empörung durch das ganze Land. Auch militante Tierschützer waren schnell zur Stelle und markierten mit Belagerungen und Demonstrationen Solidarität mit den misshandelten Tieren. «Brennpunkt Schweiz» lancierte spontan eine Online-Petition und sammelte innerhalb von 3 Tagen über 13'000 Unterschriften. Diese Unterschriften wurden dem zuständigen Regierungsrat Walter Schönholzer am 7. August 2017, im Rahmen der gerade tagenden Task Force durch Präsident Markus Holzer überreicht. Stunden später wurde Ulrich K. in Gewahrsam genommen und sämtliche Tiere von seinem Hof in Sicherheit gebracht.  Bereits Tage später veranstaltete der Kanton eine öffentliche Versteigerung der beschlagnahmten Pferde, um damit primär die Kosten der Evakuierung, Unterbringung und Pflege der Pferde zu refinanzieren.

 

In einer Folgepetition fordert «Brennpunkt Schweiz» die juristische Aufarbeitung dieses Falles mit den entsprechenden personellen Konsequenzen. Der Regierungsrat hat zwar eine Untersuchungskommission eingesetzt, welche den Vollzug der Tierschutzgesetzgebung im Kanton Thurgau analysieren, Verbesserungsvorschläge unterbreiten sowie Vorschläge zur Anpassung der rechtlichen Grundlagen machen soll. Doch dies entbindet Walter Schönholzer unseres Erachtens nicht von seiner Verantwortung, den fehlbaren Kantonstierarzt Paul Witzig sofort von seinem Posten abzuziehen. Die Petition ist bis am 31. Oktober «in Zeichnung» um dann Regierungsratspräsidentin Carmen Haag mit Nachdruck unserer Forderung überreicht zu werden.


Die Zeichnungsfrist ist beendet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.