Mehr Kraft - mehr Einfluss - mehr Unabhängigkeit

ROMANSHORN - Nach Auswertung der Ereignisse rund um die Absage der Kundgebung «Wir sind Direkte Demokratie» ist klar, dass auch bei der Planung Fehler passiert sind, welche es in Zukunft zu vermeiden gilt. Klar ist auch, dass der Verein Brennpunkt Schweiz eine eigene Basis benötigt, welche unabhängig entscheiden und agieren kann. Deshalb ergeht heute der Aufruf an alle Menschen, welche sich aktiv für den Erhalt der direkten Demokratie und damit verbunden für eine freie, unabhängige Schweiz einsetzen und engagieren möchten.

 

Was die Gründe für die Absage der Kundgebung «Wir sind Direkte Demokratie» angeht, kursieren die wildesten Gerüchte. Die einen gehen davon aus, dass die Absage der Kundgebung von Anfang an so geplant war und die Argumentation bezüglich Sicherheitsbedenken nur eine Ausrede war, um der Stadt Bern die Schuld zu geben, dass die Kundgebung nicht stattfinden konnte. Den Menschen, die so denken, möchten wir Folgendes mitteilen:

 

Im Oktober 2016 wurde das parteiunabhängige Komitee und in der Folge der Verein «Brennpunkt Schweiz» gegründet. Von Beginn weg war klar, dass das Komitee als Bürgerkomitee auftritt und somit allen Gesinnungsgenossinnen und -genossen offen steht. Das Komitee bestand von Anfang an fast ausschliesslich aus Mitgliedern der SVP, was jedoch weniger der Volkspartei als vielmehr der Tatsache geschuldet ist, dass sich Menschen anderer Parteizugehörigkeit nicht für dieses Thema zu interessieren schienen. Die Zeit von Oktober 16 bis März 17 war sehr intensiv: Planungssitzungen mit der Stadt Bern, Offerten einholen, Preise vergleichen, Termine fixieren, Konzepte erstellen, Medienanfragen beantworten, Interviews geben u.s.w. Dies alles wurde von den Mitgliedern des Komitees neben- und ehrenamtlich, also neben der beruflichen Tätigkeit und unentgeltlich bewältigt. Spätestens nach dem Krawallwochenende 25./26. Februar 2017 war offensichtlich, dass die Sicherheitslage in Bern unberechenbar geworden war. Wer sich die Mühe macht und die Schlagzeilen noch einmal Revue passieren lässt, wird erkennen, dass die Absage der Kundgebung nichts mit einer strategischen Überlegung zu tun hat, sondern ein reiner Vernunftsentscheid war, der uneigennützig und zum Wohl der Allgemeinheit gefällt wurde.

 

DER BUND Artikel vom 27.02.2017 | BLICK Artikel vom 05.03.2017 | 20MIN Artikel vom 27.02.2017

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nun klein beigeben. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es diese Bürgerbewegung braucht. Die «Classe politique» hat stillschweigend zur Kenntnis genommen, dass die Stimme des Volkes vorerst verstummt ist und wähnt sich wohl im Glauben, nun mit ihrem Treiben unbehelligt fortfahren zu können. 

 

Entscheide selbst: Willst du an den Stammtisch zurückkehren und die Faust im Sack machen, oder schliesst du dich uns an, um unsere gemeinsamen Anliegen mit den dir zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen? Gehörst du zu denen, die von den anderen erwarten, endlich etwas zu tun, oder hilfst du selber mit, damit wir etwas verändern können?

 

Falls du diese letzte Frage mit JA beantwortest, dann tritt dem Verein Brennpunkt Schweiz am besten noch heute bei. Wir sind gespannt darauf, dich bald persönlich kennenzulernen.


publiziert am 22.03.2017