Das Schweizer Gesundheitswesen ist schwer krank!

Am 04. Dezember 1994 nahm das Schweizer Stimmvolk das neue KVG an und der Bund setzte es am 01. Januar 1996 in Kraft. Seither schiessen die Gesundheitskosten und mit ihnen die Krankenkassenprämien in schwindelerregende Höhen. Aktuell belaufen sie sich auf 68 Milliarden CHF / Jahr, Tendenz weiter steigend. 

 

 Diese jährliche Prämienlast zwingt immer mehr Leute finanziell in die Knie und macht sie sozial vom Staat abhängig (Prämienverbilligung). Diese sogenannten «Ausgleichszahlungen» müssen von den Gemeinden und Kantonen getragen werden und belasten deren Haushaltsbudgets. Viele Kantone stehen unter massivem Spardruck und kürzen deshalb bereits heute diese Prämienverbilligungen. Steuerzahler, welche die ständig steigenden Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen können oder wollen, geraten dadurch auf die sogenannte «schwarze Liste». Einmal dort gelistet erhalten sie bei einem Arztbesuch nur noch eine Nothilfebehandlung. Währenddesssen geniessen Sozialhilfebezüger und Menschen mit Asylstatus die vollen Leistungen der Krankengrundversicherung, ohne selbst Beiträge oder Steuern zahlen zu müssen. Diese Ungerechtigkeit ist unterträglich und muss unbedingt gestoppt werden.

 

Umfrage

Aktuell sind Sozialhilfebezüger und Menschen im Asylstatus im Gesundheitswesen besser gestelllt als die steuerzahlende Bevölkerung. Deshalb interessiert uns, wie Sie darüber denken und wie Sie die folgende Frage beantworten:

Schweizer Gesundheitswesen - wie weiter?

Wo stehen wir heute und wie entwickelt sich die Situation im Gesundheitswesen in den nächsten Jahren weiter? Lesen Sie dazu den Bericht von Markus Holzer.