Tierschutzskandal Thurgau - Verschuldet Kantonstierarzt Paul Witzig jetzt auch noch eine Tierseuche?

In einem gestern veröffentlichen Artikel berichtet das St. Galler Tagblatt darüber, dass im Armee-Tier-Kompetenzzentrum Bern mehrere Pferde an Druse erkrankt sind. Der Verdacht liegt nahe, dass die hochansteckende Krankheit mit den Pferden aus Hefenhofen eingeschleppt wurde.

 

Versteigerung fand viel zu früh statt

Bereits im Vorfeld reklamierten Tierschützer, dass die Versteigerung der notleidenden Pferde viel zu früh stattfand und beanstandeten insbesondere die Tatsache, dass seriöse Untersuche der Pferde in dieser kurzen Zeit kaum realisierbar wären. Das Risiko für die Käufer war entsprechend gross, mit dem Erwerb eines Hefenhofener Pferdes zwar das Veterinäramt und den Kanton zu entlasten, sich dafür aber selbst Probleme aufzubürden. Ein Tierzüchter äusserte seine Befürchtung, dass durch den Erwerb von «Charly» aus dem Hefenhofener Bestand alle seine 70 Freiberger Pferde mit der Druse infiziert sein könnten.

 

Witzig und Schönholzer fein raus?

Nachdem alle Tiere verkauft sind, wurde es vorerst ruhig um den Thurgauer Tierskandal. Zwar wurde ein zweiter Fall publik, in welchem die Thurgauer Behörden gleichermassen geschlampt haben wie im Fall Hefenhofen. Doch die Rechnung des Regierungsrates schien aufzugehen, sich mit der schnellen Veräusserung der Pferde aus der politischen Schusslinie zu nehmen. Bei der Pferdekrankheit "Druse" handelt es sich um eine Zumindest vorerst scheint dieser Plan aufzugehen. Vorerst!

 

Lesen Sie dazu die aktuellen Berichte der lokalen und nationalen Presse.